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CloudConnect: Der vollständige Leitfaden für private Cloud-Konnektivität in Unternehmensnetzwerken im Jahr 2026

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New Telekom Expertenteam
CloudConnect: Der vollständige Leitfaden für private Cloud-Konnektivität in Unternehmensnetzwerken im Jahr 2026
CloudConnect ist ein privater VPN-Dienst für die direkte Verbindung von Unternehmensnetzwerken mit Cloud-Umgebungen — ohne den Weg über das öffentliche Internet. Betrieben von New Telekom s.r.o. (newtel.cz), nutzt er MPLS-VPN-Technologie über eine ethernet-geschaltete Plattform und ermöglicht sichere, latenzarme Konnektivität zu Public Clouds, Private Clouds, SaaS- und XaaS-Anbietern sowie mehr als 500 Rechenzentren auf allen Kontinenten — alles unter einem einzigen Vertrag.

Was ist CloudConnect und warum brauchen Unternehmen es im Jahr 2026?

Die digitale Transformation von Unternehmen in der Tschechischen Republik und weltweit hat eine massive Verlagerung von Geschäftsanwendungen in Cloud-Umgebungen mit sich gebracht. Unternehmen nutzen heute routinemäßig AWS, Microsoft Azure, Google Cloud Platform (GCP) sowie private Cloud-Lösungen und Dutzende von SaaS-Anwendungen — von CRM-Systemen und ERP bis hin zu ATS-Systemen und Service-Desks. Das Problem entsteht in dem Moment, wenn all diese Unternehmensdaten und der gesamte Datenverkehr über ein unkontrolliertes öffentliches Internetnetzwerk übertragen werden. CloudConnect löst dieses Problem grundlegend: Es ersetzt das öffentliche Internet durch ein eigenes, dediziertes physisches Netzwerk — eine private Leitung direkt in die Cloud Ihrer Wahl. Daten von Unternehmensservern, PCs oder Laptops reisen nicht mehr über verschiedene Kontinente und durch Hunderte von Datenknotenpunkten Dritter, sondern nehmen einen direkten, dedizierten und stets konsistenten Weg. Laut IDC-Forschung aus dem Jahr 2025 planen mehr als 73 % der mittelgroßen und großen europäischen Unternehmen, ihren Cloud-Footprint in den nächsten 24 Monaten zu erweitern. Gleichzeitig wächst die Sensibilität gegenüber Cybersicherheitsrisiken — insbesondere im Hinblick auf die NIS2-Gesetzgebung (in tschechisches Recht umgesetzt durch Gesetz Nr. 181/2014 Slg. über Cybersicherheit in seiner aktuellen Fassung) und die DORA-Verordnung für den Finanzsektor. Private Cloud-Konnektivität ist kein Luxus mehr — sie wird zum Standard sicherer Unternehmensarchitektur.

Wie funktioniert CloudConnect technisch?

CloudConnect arbeitet nach dem Prinzip von MPLS VPN (Multiprotocol Label Switching Virtual Private Network) über eine ethernet-geschaltete Plattform. In der Praxis bedeutet das:
  • Daten werden über ein dediziertes physisches Netzwerk übertragen, nicht über das öffentliche Internet
  • Die Leitung ist dediziert — die Kapazität wird nicht mit anderen Internetnutzern geteilt
  • Die Latenz ist minimal, da der Datenverkehr einen direkten Weg ohne unnötige Hops nimmt
  • Das Netzwerk ist transparent — Sie wissen genau, welchen Weg Ihre Daten nehmen
  • Im Falle eines Ausfalls des öffentlichen Internets bleibt die CloudConnect-Verbindung vollständig funktionsfähig
Der Dienst ist weltweit verfügbar. CloudConnect verfügt über Konnektivität auf allen Kontinenten und verbindet Kunden mit mehr als 500 Rechenzentren der bedeutendsten Service-Provider — von Europa über Nordamerika bis in den asiatisch-pazifischen Raum.

Was sind die Hauptvorteile von CloudConnect gegenüber der Standard-Internetverbindung?

Ein Vergleich von CloudConnect mit einer gewöhnlichen Verbindung über das öffentliche Internet zeigt grundlegende Unterschiede in vier Schlüsselbereichen:
ParameterÖffentliches InternetCloudConnect (MPLS VPN)
ÜbertragungssicherheitDaten passieren Hunderte von Knoten DritterEigenes dediziertes physisches Netzwerk, keine Drittparteien
LatenzVariabel, abhängig von der NetzauslastungMinimal und konsistent, direkter Weg
Verfügbarkeit bei InternetausfallDienst nicht verfügbarCloud-Konnektivität bleibt erhalten
Finanzielle Kosten (Egress-Traffic)Standard-Tarife der Cloud-AnbieterEinsparungen von bis zu 50 % beim Egress-Traffic
Ingress-TrafficIn der Regel kostenpflichtigImmer kostenlos in allen Regionen
Verwaltung mehrerer CloudsSeparate Konfigurationen und VerträgeEin Vertrag, ein Port, eine Rechnung
KapazitätsskalierbarkeitBegrenzt durch den InternetanbieterSofortige Echtzeit-Änderungen über die SDN-Plattform
RedundanzKostspielig, erfordert eigene InfrastrukturIndividuell konfigurierbare redundante Verbindungen
Aus der Tabelle wird deutlich, dass CloudConnect den größten Mehrwert für Organisationen bietet, die große Datenmengen in die Cloud und zurück übertragen, kritische Geschäftsdaten in Cloud-Speichern ablegen oder Anwendungen mit Anforderungen an niedrige Latenz betreiben — typischerweise Videokonferenzen, ERP-Systeme oder Datenbankreplikationen.

Sicherheit: Warum ein dediziertes Netzwerk besser schützt als ein Internet-basiertes VPN

Ein klassisches VPN (Virtual Private Network) verschlüsselt den Datenverkehr, überträgt ihn aber weiterhin über die öffentliche Internetinfrastruktur. Das bedeutet Abhängigkeit von der Zuverlässigkeit und Sicherheit Dutzender oder Hunderte von Transitknoten, die von verschiedenen Betreibern auf verschiedenen Kontinenten betrieben werden. CloudConnect geht einen Schritt weiter. Die Übertragung erfolgt über das eigene physische Netzwerk von New Telekom — ohne jeglichen Durchgang durch das öffentliche Internet. Das Ergebnis ist maximale Übertragungssicherheit, die durch eine konkrete Architektur und nicht nur durch einen Verschlüsselungsalgorithmus belegt wird. Dieser Ansatz entspricht vollständig den Anforderungen von NIS2, DSGVO (EU-Verordnung 2016/679) und den internen Sicherheitsrichtlinien, die von Organisationen durch NÚKIB (die Nationale Agentur für Cyber- und Informationssicherheit) gefordert werden.

Für wen ist CloudConnect konzipiert und welche Probleme löst es?

CloudConnect richtet sich in erster Linie an mittelgroße und große Unternehmen, die aktiv mit Cloud-Umgebungen arbeiten. Erfahrungen aus CloudConnect-Implementierungen bei New Telekom zeigen, dass es am häufigsten von Organisationen in folgenden Situationen eingesetzt wird:

Multi-Cloud: Gleichzeitige Verwaltung mehrerer Cloud-Umgebungen

Viele Unternehmen verlassen sich heute nicht mehr auf einen einzigen Cloud-Anbieter, sondern diversifizieren ihren Cloud-Speicher über mehrere Plattformen — zum Beispiel die Kombination von AWS S3 für Backups, Microsoft Azure für Geschäftsanwendungen und Google Workspace für Produktivität. Jede separate Verbindung erfordert dann eine eigene Konfiguration, einen eigenen Vertrag und eine eigene Abrechnung. CloudConnect löst dieses Problem elegant: Von einem einzigen Port aus verbindet es eine Organisation mit allen öffentlichen Clouds weltweit, mit SaaS-Systemen und mit mehr als 500 Rechenzentren — alles unter einem einzigen Vertrag. Das Management wird erheblich vereinfacht, die Kosten sinken und die IT-Abteilung gewinnt die Übersicht, die mehrere separate Verbindungen schlicht nicht bieten können.

Hybrid-Cloud: Synchronisierung von Private Cloud und Public Cloud

Hybride Cloud-Architektur — bei der kritische Unternehmensdaten in der Private Cloud verbleiben, während alltägliche Arbeitsdateien in der Public Cloud gespeichert werden — ist im Jahr 2026 der Standard für regulierte Branchen: Banken, Versicherungen, Gesundheitswesen und öffentliche Verwaltung. CloudConnect ermöglicht die Synchronisierung einer Private Cloud mit einer Public Cloud (Hybrid-Cloud) über eine einzige Konsole über einen dedizierten Weg außerhalb des öffentlichen Internets. Das Ergebnis sind hochleistungsfähige, skalierbare und sichere Verbindungen mit niedriger Latenz zwischen beiden Umgebungen.

Homeoffice und Fernzugriff: Weltweite Abdeckung

Eine der wichtigsten Eigenschaften von CloudConnect — die nach 2020 noch wichtiger wurde — ist die Möglichkeit, sich nicht nur vom Unternehmensbüro aus zu verbinden, sondern auch von den Wohnorten der im Homeoffice arbeitenden Mitarbeiter — und zwar von überall auf der Welt. Ein Mitarbeiter in Prag, Brünn oder einem fernen Ausland erhält dasselbe Niveau dedizierter, sicherer Konnektivität zu Cloud-Anwendungen.

Stoßweise Kapazitätsanforderungen: Flexibilität über SDN

Unternehmen, die saisonale Marketingkampagnen (wie Black Friday) durchführen, Sportübertragungen streamen oder Batch-Datenverarbeitungen durchführen, stoßen auf ein bekanntes Problem: Eine dauerhaft hohe Verbindungskapazität nur für gelegentliche Spitzen aufrechtzuerhalten ist wirtschaftlich nicht tragbar. CloudConnect basiert auf einer eigenen SDN (Software-Defined Networking)-Plattform, die sofortige und schnelle Änderungen der Kapazität und Parameter in Echtzeit ermöglicht. Temporäre Erhöhungen der Übertragungskapazität zwischen Partnern und Clouds sind daher hochflexibel und kostengünstig.

Was sind die Kosten und die Wirtschaftlichkeit von CloudConnect?

Die genauen CloudConnect-Preise sind individuell und hängen von der erforderlichen Leitungskapazität, der geografischen Abdeckung und der Anzahl der verbundenen Cloud-Umgebungen ab. Zur Orientierung lassen sich folgende wirtschaftliche Kennzahlen nennen:
PositionParameter
Einsparungen beim Egress-TrafficBis zu 50 % gegenüber Standard-Tarifen der Cloud-Anbieter
Ingress-TrafficKostenlos in allen Regionen
VerwaltungEin Vertrag, eine Rechnung, eine Zahlung
Redundante VerbindungenIndividuell konfigurierbar, ein Bruchteil der Kosten eigener Infrastruktur
KapazitätsänderungenIn Echtzeit, ohne Hardware-Modifikationen
Geografische VerfügbarkeitAlle Kontinente weltweit
Den größten finanziellen Nutzen bringt CloudConnect, wenn eine Organisation große Datenmengen in die Cloud und zurück verschiebt. Der standardmäßige Egress-Traffic bei Cloud-Anbietern wie AWS, Azure oder GCP stellt einen der bedeutendsten Kostenpositionen in Cloud-Budgets dar. Mit dediziertem Zugang über CloudConnect sind Einsparungen von mehr als 50 % der Egress-Traffic-Kosten erreichbar — während der Ingress-Traffic immer kostenlos ist. Ein weiteres wirtschaftliches Argument ist die Konsolidierung des Managements. Statt Dutzende separater Verbindungen, Verträge und Rechnungen zu verwalten, erhält die IT-Abteilung eine einzige Konsole, einen einzigen Vertrag und eine Rechnung — unabhängig davon, wie viele Cloud-Umgebungen das Unternehmen nutzt.

Wie hängt CloudConnect mit NIS2, DORA und DSGVO zusammen?

Cloud-Zugangssicherheit im Jahr 2026 ist nicht mehr nur eine Frage der technischen Architektur — sie betrifft zunehmend auch die rechtliche Verantwortung. Die wichtigsten regulatorischen Rahmenbedingungen mit direktem Einfluss auf die Art der Verbindung zu Cloud-Diensten sind:

NIS2 — Cybersicherheitsgesetzgebung

Die NIS2-Richtlinie (EU 2022/2555), in tschechisches Recht umgesetzt, erweitert den Kreis der verpflichteten Einrichtungen und verschärft die Anforderungen an Sicherheitsmaßnahmen. Organisationen aus wesentlichen und wichtigen Sektoren (Energie, Verkehr, Gesundheitswesen, Bankwesen, digitale Infrastruktur) müssen nachweisen, dass sie technische und organisatorische Maßnahmen proportional zum Risiko eingeführt haben. Die Übertragung von Unternehmensdaten über das öffentliche Internet ohne dedizierte Infrastruktur kann im Kontext von NIS2 als unzureichende Maßnahme bewertet werden.

DORA — Resilienz des Finanzsektors

Die DORA-Verordnung (EU 2022/2554 — Digital Operational Resilience Act) trat im Januar 2025 in Kraft und legt Anforderungen an die digitale Betriebsresilienz für Finanzinstitute fest. Sie umfasst auch Anforderungen an das Risikomanagement im Zusammenhang mit IKT-Drittanbietern — einschließlich der Sicherstellung der Konnektivität zu Cloud-Umgebungen.

DSGVO — Schutz personenbezogener Daten

Die DSGVO-Verordnung (EU 2016/679) verlangt die Einführung geeigneter technischer Maßnahmen zum Schutz personenbezogener Daten bei der Übertragung. Die Übertragung personenbezogener Daten über ein öffentliches Internetnetzwerk ohne zusätzliche Maßnahmen kann als unzureichend bewertet werden. CloudConnects private Leitung, deren Architektur garantiert, dass Daten keine Drittparteien passieren, ist eine der Möglichkeiten, die Erfüllung dieser Anforderungen technisch zu belegen.

„Die Sicherheitsarchitektur der unternehmenseigenen Cloud-Konnektivität muss im Jahr 2026 nicht nur technischen Standards entsprechen, sondern auch den wachsenden gesetzlichen Anforderungen von NIS2 und DORA. Private dedizierte Konnektivität ist eines der grundlegenden Bausteine, die diese Compliance ermöglichen."

— Expertenteam New Telekom s.r.o.


Wie läuft die CloudConnect-Implementierung ab — Schritt für Schritt?

Die Einführung von CloudConnect erfordert keine umfangreichen internen IT-Projekte. New Telekom verwaltet den gesamten Prozess von der Anforderungsanalyse bis zur Leitungsaktivierung. Das Standardverfahren umfasst:

1. Cloud-Footprint- und Anforderungsanalyse

Im ersten Schritt ermitteln wir, welche Cloud-Umgebung die Organisation derzeit nutzt oder zu nutzen plant: AWS Direct Connect, Microsoft Azure ExpressRoute, Google Cloud Interconnect oder private Rechenzentren. Wir bewerten die erforderliche Kapazität, Latenz und geografische Abdeckung.

2. Konnektivitätsarchitektur-Design

Auf Basis der Analyse entwerfen wir die Architektur: Portauswahl, redundante Pfade, Integrationsmethode in das bestehende Netzwerk (SD-WAN, MPLS, Direktverbindung). Für Multi-Cloud- oder Hybrid-Cloud-Szenarien entwerfen wir eine einheitliche Lösung über einen einzigen Port.

3. Vertragsabschluss und Konfiguration

Die gesamte Lösung wird durch einen einzigen Vertrag abgedeckt — unabhängig von der Anzahl der verbundenen Clouds, Rechenzentren oder geografischen Standorte. Die Konfiguration erfolgt durch New Telekom; der Kunde erhält Zugriffsparameter und technische Dokumentation.

4. Aktivierung und Tests

Nach der Leitungsaktivierung führen wir Tests zu Latenz, Durchsatz und Verfügbarkeit durch. Die Ergebnisse werden dokumentiert und dem Kunden als Teil des Inbetriebnahmeprotokolls übergeben.

5. Laufendes Management und flexible Skalierung

Über die eigene SDN-Plattform kann die Leitungskapazität in Echtzeit geändert werden — ohne physische Infrastruktureingriffe. Der Kunde kann daher sofort auf saisonale oder stoßweise Kapazitätsanforderungen reagieren.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen CloudConnect und einem Standard-VPN?

Ein klassisches VPN verschlüsselt die Kommunikation, überträgt sie aber weiterhin über das öffentliche Internet — also über die Infrastruktur Dritter, die der Betreiber nicht vollständig kontrollieren kann. CloudConnect ist grundlegend anders: Die Übertragung erfolgt über das eigene physische Netzwerk von New Telekom, vollständig außerhalb des öffentlichen Internets. Das Ergebnis ist höhere Sicherheit (Daten passieren keine externen Knoten), niedrigere und konsistente Latenz sowie aufrechterhaltener Zugang zu Cloud-Daten auch bei einem Ausfall des öffentlichen Internets. Für Unternehmen, die mit sensiblen Daten arbeiten oder NIS2 und DSGVO unterliegen, ist dieser Unterschied entscheidend.

Benötige ich einen separaten Vertrag mit jedem Cloud-Anbieter?

Nein. Einer der Hauptvorteile von CloudConnect ist die Konsolidierung: Ein einziger Vertrag deckt den Zugang zu allen öffentlichen Clouds (AWS, Azure, GCP und anderen), SaaS-Anwendungen und mehr als 500 Rechenzentren auf allen Kontinenten ab. Die IT-Abteilung verwaltet eine Verbindung, eine Rechnung und eine Konsole — statt Dutzende separater Konfigurationen und Verträge mit verschiedenen Anbietern.

Funktioniert CloudConnect auch für Mitarbeiter im Homeoffice?

Ja. CloudConnect ist nicht auf das Unternehmensbüro beschränkt. Der Zugang zu Cloud-Anwendungen und Daten über das dedizierte Netzwerk ist auch von den Wohnorten der im Homeoffice arbeitenden Mitarbeiter möglich — überall in der Tschechischen Republik und im Ausland. New Telekom ist in der Lage, dasselbe Niveau dedizierter Konnektivität auf allen Kontinenten weltweit bereitzustellen, sodass der geografische Standort des Nutzers keine Rolle spielt.

Kann die CloudConnect-Kapazität je nach aktuellem Bedarf geändert werden?

Ja, und das ist eine der Hauptstärken. CloudConnect basiert auf einer eigenen SDN (Software-Defined Networking)-Plattform, die sofortige Änderungen der Kapazität und Parameter in Echtzeit ermöglicht — ohne physische Infrastruktureingriffe. Diese Flexibilität ist besonders wertvoll für Unternehmen mit stoßweisem Kapazitätsbedarf (saisonale Kampagnen, Sportübertragungen, Batch-Datenoperationen), die nicht dauerhaft für Kapazität zahlen möchten, die sie nur gelegentlich nutzen.

Wie ist die CloudConnect-Verfügbarkeit bei einem Internetausfall?

CloudConnect funktioniert unabhängig vom Zustand des öffentlichen Internetnetzwerks. Da die Datenübertragung über das eigene physische Netzwerk von New Telekom erfolgt, hat ein flächendeckender Ausfall oder ein Angriff auf die öffentliche Internetinfrastruktur keinen direkten Einfluss auf die CloudConnect-Verfügbarkeit. Eine Organisation behält daher den Zugang zu ihren strategischen Daten und Cloud-Anwendungen auch in Situationen, in denen das öffentliche Internet nicht verfügbar ist. Darüber hinaus können redundante Verbindungen zu ausgewählten Cloud-Provider-Standorten individuell konfiguriert werden.

Für welche Branchen ist CloudConnect am besten geeignet?

CloudConnect eignet sich für jede Organisation, die Unternehmensdaten speichert oder Anwendungen in Cloud-Umgebungen betreibt. Besonders relevant ist es für Finanzinstitute, die DORA unterliegen, Gesundheitseinrichtungen und Betreiber kritischer Infrastruktur unter NIS2, E-Commerce-Plattformen mit saisonalen Spitzen, Medienunternehmen, die Inhalte streamen, multinationale Konzerne, die Multi-Cloud- oder Hybrid-Cloud-Architekturen verwalten, sowie produzierende Unternehmen, die IIoT und industrielle Cloud-Plattformen nutzen.

Fazit

CloudConnect ist im Jahr 2026 die Antwort auf eine der drängendsten Herausforderungen moderner Unternehmens-IT-Architektur: Wie können Unternehmensnetzwerke sicher, schnell und kosteneffizient mit Cloud-Umgebungen verbunden werden — ohne Abhängigkeit vom öffentlichen Internet? MPLS-VPN-Technologie über das eigene physische Netzwerk von New Telekom, Abdeckung von mehr als 500 Rechenzentren auf allen Kontinenten, Unterstützung von Multi-Cloud- und Hybrid-Cloud-Szenarien, flexible Skalierung über die SDN-Plattform und Konsolidierung des gesamten Managements unter einem einzigen Vertrag — das sind die Parameter, die CloudConnect zur richtigen Lösung für Organisationen machen, die ihre Cloud-Konnektivität ernst nehmen. Wenn Ihr Unternehmen große Datenmengen in die Cloud überträgt, Anwendungen mit niedrigen Latenzanforderungen betreibt oder nach einem Weg sucht, die Anforderungen von NIS2, DORA oder DSGVO auf Ebene der Netzwerkarchitektur zu erfüllen, empfehlen wir eine Beratung mit dem Expertenteam von New Telekom. Kontaktieren Sie uns über cloudconnect.cz oder wenden Sie sich an unsere Spezialisten.
Dieser Artikel wurde vom Expertenteam der New Telekom s.r.o. erstellt. Die Informationen entsprechen dem Gesetzgebungsstand vom März 2026.

Quellen und Rechtsgrundlagen

  • Gesetz Nr. 181/2014 Slg. über Cybersicherheit und zur Änderung verwandter Gesetze (Cybersicherheitsgesetz), in der jeweils gültigen Fassung
  • EU-Richtlinie 2022/2555 (NIS2) — über Maßnahmen für ein hohes gemeinsames Cybersicherheitsniveau in der gesamten Union
  • EU-Verordnung 2022/2554 (DORA) — über die digitale operationale Resilienz des Finanzsektors
  • EU-Verordnung 2016/679 (DSGVO) — zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten
  • NÚKIB — Nationale Agentur für Cyber- und Informationssicherheit: Empfehlungen zur Sicherheit von Cloud-Lösungen (2024)
  • ČTÚ — Tschechisches Telekommunikationsamt: Übersicht des Datendienstemarktes in der Tschechischen Republik (2025)
  • BEREC — Gremium der europäischen Regulierungsbehörden für elektronische Kommunikation: Leitlinien zur Cloud-Konnektivität (2025)
  • IDC — European Cloud Market Report Q4 2025
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